Walldorfer Kinotreff
Hilfe, ich habe meine Eltern geschrumpft!

ab 17. Februar

Für Felix läuft es eigentlich mittlerweile richtig gut am Otto-Leonhard-Gymnasium, wo noch immer der Geist des gleichnamigen Schulgründers herumspukt. Doch zu dem wohlwollenden Gespenst gesellt sich zum Leidwesen der Schüler auch der Geist der garstigen ehemaligen Direktorin Hulda Stechbarth. Und auch zu Hause liegen die Dinge im Argen: Felix‘ Eltern Peter und Sandra wollen mit ihm nach Dubai ziehen, wo sein Vater ein neues Jobangebot hat.

Wunder

ab 23. Februar

August Pullman, der von allen "Auggie" genannt wird, ist humorvoll, schlau und liebenswert, hat eine tolle Familie und ist dennoch seit seiner Geburt ein Außenseiter. Denn er hat aufgrund eines Gendefektes ein stark entstelltes Gesicht, das es unmöglich erscheinen lässt, dass er auf eine reguläre Schule geht. Stattdessen wird er zu Hause von seiner Mutter Isabel unterrichtet. Als er jedoch zehn Jahre alt wird, diskutieren seine Mutter und sein Vater darüber, ihn nicht vielleicht doch am üblichen Schulbetrieb teilnehmen zu lassen, weshalb er kurz darauf in die fünfte Klasse an der Beecher Prep geht.

Ferdinand - Geht STIERisch ab! (3D)

ab 17. Februar

Bulle Ferdinand ist ein gemütlicher Typ und hat keine Lust, gegen blöde Matadoren in die Arena zu steigen. Viel lieber verbringt er Zeit mit seiner quirligen Ziegenfreundin Elvira und seiner jungen menschlichen Freundin Nina, die stets von ihrem Hund Paco begleitet wird. Oder Ferdinand schnuppert an Blumen und schlendert gemächlich über seine Weide. So führt der Stier ein glückliches Leben auf einem Bauernhof irgendwo in Spanien. Doch dann wird der sanftmütige Ferdinand von einer Biene gestochen, was ihn für einen Moment aus der Fassung bringt und dafür sorgt, dass ihn alle für ein gefährliches Tier halten.

Aus dem Nichts

27. und 28. Februar

Katja verliert ihren Mann Nuri und ihren Sohn Rocco bei einem Bombenanschlag. Sie ist tief erschüttert. Es gibt niemanden, der ihre Trauer lindern kann - ihren Schmerz betäubt sie mit Drogen. Katja denkt daran, sich umzubringen. Als die Polizei das Neonazi-Paar Edda und André Möller verhaftet, weil ein entscheidender Hinweis von Andrés Vater einging, schöpft Katja Hoffnung.

Der Jude mit dem Hakenkreuz

1. März (Eintritt frei)
mit anschließender Diskussion mit Lorenz S. Beckhard und anderen

Fritz Beckhardt ist ein deutscher Jude - und ein hochdekorierter Kampfflieger des Ersten Weltkriegs. Auf sein Flugzeug hat er ein besonderes Glückszeichen gemalt: das Hakenkreuz. Es wird ihm und hunderttausenden anderen deutschen Juden schlimmstes Unglück bringen. Der Film erzählt die Geschichte von Fritz Beckhardt und seiner Familie. Kurt Beckhardt, der Sohn von Fritz Beckhard, schildert, wie aus der Idylle des kleinen hessischen Dorfes Sonnenberg ein feindlicher Raum für die einst angesehene Familie wird und wie die sogenannte Rassenpolitik im 3. Reich zerstörend noch bis in die intimste private Verbindung eindringt. Ein außereheliches Verhältnis bringt Vater Fritz eine Verhaftung wegen `Rassenschande` und Haft im KZ Buchenwald ein. Trotzdem gelingt es ihm, seiner Frau und den beiden Kindern - dank dramatischer und abenteuerlicher Umstände - dem Holocaust zu entgehen. Sie schaffen es, auf getrennten Wegen noch rechtzeitig ins Exil nach England zu entkommen. Doch der Verlust der Heimat lastet so schwer auf Fritz Beckhardt, dass er sich trotz der schlimmen Erinnerungen Anfang der fünfziger Jahre entschließt, in sein Heimatdorf zurückzukehren. Seine Frau und Kurt begleiten ihn.