kommunales Kino
Die Frau, die vorausgeht

18. und 19. September

Frühjahr 1889: Seit einem Jahr ist die New Yorker Malerin Catherine Weldon inzwischen Witwe. Um ihre Trauer endlich hinter sich zu lassen, nimmt sie sich ein neues Projekt vor und reist von New York nach North Dakota, um ein Porträt des legendären Sioux-Stammeshäuptlings Sitting Bull anzufertigen. Mit ihrer selbstbewussten und modernen Einstellung sowie ihrem Engagement für die amerikanischen Ureinwohner macht sie sich vor Ort jedoch viele Feinde, allen voran den Colonel Groves.

Wildes Herz

20. September

Dokumentation über Jan "Monchi" Gorkow, den Sänger der Punkband Feine Sahne Fischfilet aus Mecklenburg-Vorpommern. Die Band engagiert sich öffentlich gegen Rassismus, Sexismus und Homophobie, aber auch gegen Abwanderung, Perspektivlosigkeit und Wendeverliererfrust - Themen, die sich allesamt in der Musik der Band wiederfinden. Gleichzeitig hatte Feine Sahne Fischfilet wegen des Vorwurfs einer anti-staatlichen Haltung auch immer wieder Probleme mit Verfassungsschutz und Polizei und gilt als "Vorpommerns gefährlichste Band".

Die brilliante Mademoiselle Neïla

25. und 26. September

Neïla Salah wollte schon immer Anwältin werden und ist deshalb überglücklich, es auf die renommierte Pariser Assas Law School geschafft zu haben. Doch ausgerechnet an ihrem ersten Tag geht alles schief, was schiefgehen kann: Neïla kommt zu spät zu einer Vorlesung von Professor Pierre Mazard, der sie deswegen vor versammeltem Hörsaal zur Schnecke macht. Neïla ist bedient, doch auch für den Professor bleibt der verbale Ausfall nicht ohne Folgen.

Transit

27. September
Zu den Interkulturellen Tagen in Zusammenarbeit mit dem EZIB

Georg, ein deutscher Flüchtling, reist gerade noch rechtzeitig von Paris nach Marseille, bevor die deutschen Truppen ihn in der französischen Hauptstadt verhaften können. Doch auch Marseille ist nur eine Übergangsstation, bleiben darf nur, wer beweisen kann, dass er auch wieder zu gehen plant. Das kann Georg leicht bewerkstelligen, führt er doch im Gepäck die Papiere des Schriftstellers Weidel mit sich, der Selbstmord begangen hat - darunter auch die Zusicherung, von der mexikanischen Botschaft ein Visum ausgestellt zu bekommen.