kommunales Kino
Die vorletzte Freiheit

14. November
in Zusammenarbeit mit der Heinrich Böll Stiftung
mit anschließendem Filmgespräch mit Regisseur Stefan Auch
Eintritt frei

Blauer Himmel, davor dicke Drahtseile. Eine langsame Bewegung der Kamera, das Geräusch eines Schalters, ein Tonband rauscht. Dann der sanfte Singsang einer Stimme, etwas entrückt. So beginnt der Film. Es sind Erinnerungen an seine Kindheit, die Otto Dov Kulka auf ein Tonband spricht. Erinnerungen an die Schönheit des Sommerhimmels über Auschwitz-Birkenau.

Über Jahrzehnte hat Kulka in Tagebüchern und Tonbandaufzeichnungen eine metaphorische Welt erschaffen. Eine Welt, die lange nur ihm zugänglich war. Der Film zeichnet die inneren Landschaften nach. Findet Bilder zu den Worten. Lässt eintauchen.

Mein Leben mit Amanda

21. November

Der Mittzwanziger David ist ein Lebemann durch und durch. Er arbeitet in verschiedenen Jobs und macht sich nicht viel aus Beziehungen - dafür genießt er sein Leben als Single viel zu sehr. Wenn es seine Zeit zulässt, stattet er seiner Schwester Sandrine und ihrer Tochter Amanda einen Besuch ab. Dabei schlägt er zwei Fliegen mit einer Klappe, denn so hat er die Chance Léna zu treffen, für die sich David sehr interessiert. Das beschauliche sommerliche Leben in Paris gerät jedoch aus den Fugen, als seine Schwester ums Leben kommt und David von den einen auf den anderen Tag entscheiden muss, ob er der großen Verantwortung gewachsen ist, sich fortan um seine Nichte zu kümmern.

Yesterday

26. und 27. November

Jack ist zwar ein leidenschaftlicher Musiker, doch kann sich gerade mit Mühe und Not über Wasser halten, denn erfolgreich ist er mit seiner Musik nicht. Aus seinem kleinen verschlafenen Heimatdorf an der englischen Küste hat er es noch nie in die weite Welt geschafft. Doch eine Person glaubt nach wie vor an Jack: Seine Jugendfreundin Ellie hält unerschütterlich an Jacks Talent fest. Bis ihm eines Tages ein Wunder geschieht. Nach einem mysteriösen weltweiten Stromausfall wird Jack von einem Bus angefahren. Nachdem er wieder zu Bewusstsein kommt, wirkt eigentlich alles so wie immer. Doch dann stellt Jack fest, dass sich plötzlich niemand außer ihm mehr an die Musik der Beatles erinnern kann.

Still Alice
Still Alice - Mein Leben ohne Gestern

5. Dezember
in Zusammenarbeit mit dem Hospizverein und dem EZIB
Eintritt frei

Zunächst versucht die anerkannte Sprachwissenschaftlerin Dr. Alice Howland noch, ihre Krankheit zu verheimlichen. Gelegentliche Orientierungslosigkeit in den Straßen von Manhattan und Schwierigkeiten, einzelne Wörter zu finden, machen das Leben zwar zunehmend schwerer, doch erst als Alice anfängt, auch Menschen zu verwechseln, spricht sie mit ihrer Familie über ihren Zustand. Ihr liebender Ehemann John ist genauso schockiert wie ihre drei erwachsenen Kinder Anna, Tom und Lydia, als sie erfahren, dass Alice an einer seltenen Form von Alzheimer leidet, die auch vererbbar ist.