kommunales Kino
Der Jude mit dem Hakenkreuz
Regie: Mathias Haentjes
Deutschland 2007
45 Minuten
Darsteller: Fritz Beckhard, Kurt Beckhard

1. März (Eintritt frei)
mit anschließender Diskussion mit Lorenz S. Beckhard und anderen

Fritz Beckhardt ist ein deutscher Jude - und ein hochdekorierter Kampfflieger des Ersten Weltkriegs. Auf sein Flugzeug hat er ein besonderes Glückszeichen gemalt: das Hakenkreuz. Es wird ihm und hunderttausenden anderen deutschen Juden schlimmstes Unglück bringen. Der Film erzählt die Geschichte von Fritz Beckhardt und seiner Familie. Kurt Beckhardt, der Sohn von Fritz Beckhard, schildert, wie aus der Idylle des kleinen hessischen Dorfes Sonnenberg ein feindlicher Raum für die einst angesehene Familie wird und wie die sogenannte Rassenpolitik im 3. Reich zerstörend noch bis in die intimste private Verbindung eindringt. Ein außereheliches Verhältnis bringt Vater Fritz eine Verhaftung wegen `Rassenschande` und Haft im KZ Buchenwald ein. Trotzdem gelingt es ihm, seiner Frau und den beiden Kindern - dank dramatischer und abenteuerlicher Umstände - dem Holocaust zu entgehen. Sie schaffen es, auf getrennten Wegen noch rechtzeitig ins Exil nach England zu entkommen. Doch der Verlust der Heimat lastet so schwer auf Fritz Beckhardt, dass er sich trotz der schlimmen Erinnerungen Anfang der fünfziger Jahre entschließt, in sein Heimatdorf zurückzukehren. Seine Frau und Kurt begleiten ihn.

Ein außereheliches Verhältnis bringt Vater Fritz eine Verhaftung wegen `Rassenschande` und Haft im KZ Buchenwald ein. Trotzdem gelingt es ihm, seiner Frau und den beiden Kindern - dank dramatischer und abenteuerlicher Umstände - dem Holocaust zu entgehen. Sie schaffen es, auf getrennten Wegen noch rechtzeitig ins Exil nach England zu entkommen. Doch der Verlust der Heimat lastet so schwer auf Fritz Beckhardt, dass er sich trotz der schlimmen Erinnerungen Anfang der fünfziger Jahre entschließt, in sein Heimatdorf zurückzukehren. Seine Frau und Kurt begleiten ihn.